Warum ist es wichtig JETZT zu spenden? Würde das Stück Regenwald ohne meine Spende zerstört werden?
Die Regenwälder in Peru und Kanada gehören zu den letzten intakten Wildnisgebieten auf unserem Planeten - und sind leider akut bedroht. 10-15 % aller jährlichen Emissionen werden durch die Zerstörung dieser Wälder und ihrer Moore verursacht - deswegen müssen wir jetzt handeln!
Zahlreiche Studien belegen die Bedrohung des Regenwalds in Peru und Kanada.
In Peru:
- Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gingen zwischen 2015 und 2020 jährlich etwa 10 Millionen Hektar an tropischem Regenwald verloren, wobei das Amazonas-Gebiet am meisten geschädigt wurde (FAO und UNEP, 2020).
- Eine Abnahme dieses Trends ist nicht abzusehen, denn auch 2024 lag die Zerstörung von Primärwäldern noch weit über den politisch gesetzten Zielen (Forest Declaration Assessment, 2024). Allein 2024 verschwand in Lateinamerika eine Fläche an Primärwald größer als ganz Belgien (Forest Declaration Assessment, 2024). Peru hält dabei einen traurigen Rekord auf dem dritten Platz (Jong, 2024).
- Es gibt gerade in der Region Tambopata, in der auch unsere Schutzgebiete liegen, seit der Vollendung des Highways nach Brasilien einen großen Druck auf den Wald zur landwirtschaftlichen Entwicklung und für Goldminen. Auf dieser Online-Karte siehst du die Abholzung direkt in der Region um Puerto Maldonado, in der wir aktiv sind, in den letzten 20 Jahren.
- Auch auf dieser Online-Karte, die unsere Schutzgebiete zeigt, siehst du die Abholzung in der Region. Sehr gut dargestellt wird die historische Entwicklung der Abholzung auch im Video von YouTuber Tomary, der mit uns in Peru war.
In Kanada:
Jeder weiß um den Wert und die Bedrohung der Amazonaswälder. Doch kaum jemand spricht vom vergessenen Ökosystem des temperierten Regenwalds in British Columbia:
- Dort befindet sich die letzte große zusammenhängende Fläche temperierten Regenwaldes der Welt (DellaSala, 2010). Und doch ist ausgerechnet British Columbia einer der letzten Rechtsräume auf der Welt, der weiterhin die großflächige Abholzung von 600 bis 1.800 Jahre alten Urwaldriesen erlaubt (Wu, 2019).
- Hauptursachen dafür sind Holzwirtschaft, Landwirtschaft und der Bau von Infrastruktur.
- Auf der Online-Karte der Ancient Forest Alliance (2016) siehst du eindrücklich visualisiert, wie die Abholzung im Südosten BCs bis 2016 vorangeschritten ist.
Wenn wir die letzten intakten Regenwälder verlieren, wird dies katastrophale Folgen für unseren Planeten haben. Das Konzept der planetaren Grenzen besagt, dass es bestimmte ökologische Grenzen gibt, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems der Erde und damit das Vorankommen der Menschheit gefährdet. Zahlreiche Studien zeigen, dass wir auf dem besten Weg sind, mindestens fünf der neun planetaren Grenzen, auch ‘tipping points’ oder ‘Kippelemente’ genannt, zu überschreiten. Eines dieser Elemente ist der Verlust des tropischen Regenwaldes. Die Folgen des Klimawandels können wir bereits spüren, doch noch haben wir die Chance, die schlimmsten Auswirkungen abzuwenden, wie die Zusammenfassung des Buches ‘Earth for all’ zeigt.